Der neue "Römerquelle-Trend" in der Werbung

Vor einiger Zeit begann der Wasserlieferant Römerquelle in seinen Werbungen den Sinnen eine große Rolle zuzusprechen. Unter anderem entstand der Werbeslogan "Römerquelle belebt die Sinne" der sich bis heute gehalten hat. Umgesetzt wurde der neue Sinneseindruck durch rasante Schnitte mit verschiedensten Elementen. Zu Beginn ist der Clip eigentlich realtiv sanft. Doch dann öffnete der Protagonist der Werbung die Flasche Römerquelle und so gehen die Eindrücke dahin. Ein Eiswürfel wird gezeigt SCHNITT man sieht eine Flamme SCHNITT eine gut aussehende Frau SCHNITT und so geht das eine gewisse Zeit dahin SCHNITT. Dann setzt der Protagonist wieder von der Flasche ab und alles ist vorbei, alles wird wieder wie zu Beginn, langsam und ruhig. Der Clip war damals sehr neuartig von der Machart, jedoch sollte das nicht so bleiben. Hier der Römerquelle-Spot:


Seit damals wurden immer mehr Clips mit der selben Art gemacht. Ich persönlich bin kein großer Freund dieser Machart, aber es entwickelte sich ein Trend. Sei es nun ein Shampoo oder ein Grill. Bei beiden Beispielen ist der Clip am Anfang sehr ruhig, doch dann kommt der Kontakt mit dem "Corpus delictum" und in der Flimmerkiste (Fernseher) beginnen die rasantesten Schnitte und Sinneswahrnehmungen. SCHNITT SCHNITT SCHNITT SCHNITT.


Ich habe mir nun gedacht eine neues Trendwort hierfür einzuführen: Römerquelle-Trend. Ich muss ehrlich sagen, dass ich von diesem Effekt nicht sonderlich begeistert bin. Die Schnitte sind oft viel zu rasch um auch nur irgendwie eine Möglichkeit zu haben der Werbung zu folgen. Was haltet ihr von diesem Effekt beziehungsweise Machart?

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